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Begegnung mit dem armenisch-orthodoxen Patriarchen Torkom II. Manoogian in der armenisch-orthodoxen Kathedrale von Jerusalem
Brüderliche Verbundenheit vertiefen
Grußwort von Papst Johannes Paul II. am 26. März
Seligkeit!
Es ist mir eine große Ehre, Sie in Ihrer Residenz besuchen zu können, nachdem ich die Freude hatte, Ihnen im Jahr 1996 in Rom anläßlich des denkwürdigen Besuches Seiner
Seligkeit Karekin I. zu begegnen. Von ganzem Herzen möchte ich hier jene Worte wiederholen, die ich damals an den Patriarchen und Katholikos aller Armenier gerichtet habe: Mögen die Gnade und die
Herzlichkeit unserer Begegnung werden wie »ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen« (vgl. 2 Petr 1, 19).
Unsere heutige Begegnung ist ein weiterer Schritt nach vorne, den uns der Herr gewährte, um das Band zwischen der
katholischen und der apostolisch-armenischen Kirche zu festigen. In diesem Jubiläumsjahr, in dem wir noch intensiver darum
beten, daß uns der Herr das Geschenk der Einheit geben möge, soll unsere Freundschaft wie ein Gebet sein, das wie Weihrauch
zum Himmel emporsteigt, so wie der Duft des Abendopfers, das von seinem geliebten Sohn am Kreuz dargebracht wurde!
Seligkeit, beim Besuch Ihres Hauses fühle ich mich als Bruder unter Brüdern, die gemeinsam danach streben, die Kirche Christ
aufzubauen. Ich danke Ihnen für Ihren so freundlichen Empfang und bitte den auferstandenen Herrn, Ihnen, dem Klerus und allen
Gläubigen der armenisch-apostolischen Kirche im Heiligen Land seine Gaben des Wohlergehens, der Freude und des Friedens zu schenken.
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